Corona Covid-19

Neue Corona-Verordnung seit 23.08.21 - u.a. wieder Testpflicht für Reiseverkehre

Seit Montag (23.08.21) gilt eine neue Corona-Verordnung in Schleswig-Holstein. Sie regelt unter anderem die Testpflicht für Innenbereiche.
 
Die neue Corona-Verordnung gilt bis zum 19. September. Mit der Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung wird die landesweite Testpflicht umgesetzt. Heißt: In einer Vielzahl von Innenbereichen gibt es nur noch Zutritt für Personen, die geimpft, genesen oder getestet sind (3G-Regel). "Es ist wichtig, dass es für alle Bürgerinnen und Bürger ein verlässliches Regelwerk gibt", erklärte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) dazu.

Ausnahmen von Corona-Testpflicht
Von der Testpflicht ab 23.08.21 sind Kinder bis zur Vollendung des 7. Lebensjahres ausgenommen. Eine weitere Ausnahme gibt es für Schülerinnen und Schüler, die "im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig getestet werden", heißt es in einer Mitteilung des Landes.

3G-Regel für viele Bereiche

Grundsätzlich gilt: ab 23. August 21 erhalten in einer Vielzahl von Innenbereichen nur Geimpfte und Genesene sowie Getestete Zutritt. Ein negativer Antigen-Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden sein, ein PCR-Test nicht älter als 48 Stunden. Die Regelung gilt für folgende Bereiche:

  • Veranstaltungen und Feste
  • körpernahe Dienstleistungen (z.B. Friseur, Kosmetik und Körperpflege)
  • Freizeit- und Kultureinrichtungen (ausgenommen Bibliotheken)
  • Einrichtungen der außerschulischen Bildung
  • im Sport (z.B. Fitness-Studios, Schwimmbäder, Sporthallen)
  • Gaststätten
  • Reiseverkehre zu touristischen Zwecken

Test-Regeln für Hotels
 
In Beherbergungsbetrieben müssen Gäste bei Anreise einen maximal 48 Stunden alten Antigen-Schnelltest oder PCR-Test vorlegen. Während des Aufenthalts muss spätestens alle 72 Stunden ein entsprechender Test vorgelegt werden.
 
Für Busfahrten mit touristischem Reisezweck bedeutet das:

 

  • alle Teilnehmer müssen einen Nachweis über einen Negativtest, Impfung oder Genesung mitführen
  • Maskenpflicht während der Fahrt im Bus, außer
    • bei einer 50 %-igen Besetzung des Busses oder
    • bei einer festen Gruppe von max. 25 Personen zzgl. Kinder bis 14 Jahre
  • Teilnehmerliste muß beim Veranstalter vorliegen und 4 Wochen aufbewahrt werden

 

Aussicht auf die nächste Verordnung mit Gültigkeit ab 20.09.21

Die Kieler Landesregierung hat sich auf das weitere Vorgehen im Pandemie-Management verständig und Eckpunkte für eine neue VO bestimmt. Die VO wird nun im Detail erarbeitet, in der kommenden Woche vom Kabinett beschlossen und am 20. September 2021 in Kraft treten.

Schleswig-Holstein führt ein dreistufiges Ampelsystem ein. Bei Grün soll es keine Beschränkungen mehr geben. Bei Rot weitere Verschärfungen. Aktuell befindet sich Schleswig-Holstein in Stufe gelb. Die 3-G-Regel spielt eine entscheidende Rolle, mit der SH eine Vorreiterrolle in Deutschland übernimmt.

Die neue VO soll u.a. folgende Punkte umfassen:

- Allgemein: Das Abstandsgebot von 1,5 m wird in eine Empfehlung umgewandelt. An privaten Zusammenkünften dürfen unbegrenzt viele geimpfte und genesene Personen teilnehmen. Für nicht Immunisierte gilt jedoch eine Obergrenze von 25 Personen über 14 Jahren innerhalb geschlossener Räume.

- die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird in den meisten Innenbereichen aufgehoben, wenn dort die 3-G-Regel gilt. In Situationen, in denen ein angemessener Abstand nicht eingehalten werden kann, wird weiterhin das Tragen von Masken empfohlen.

- Die noch bestehende Regelung zur Erfassung von Kontaktdaten in Innenbereichen wird weitgehend aufgehoben. Dies betrifft insbesondere Veranstaltungen, Gaststätten, Freizeit- und Kultureinrichtungen und touristische Reiseverkehre (z.B. organsierte Busfahrten).

- Die Vorgaben zur Einhaltung der 3G-Regel bleiben in Innenbereichen bestehen. Dies betrifft u.a. Veranstaltungen und Feste in Innenbereich, Innengastronomie, Freizeit- und Kultureinrichtungen, Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben und für Reiseverkehre zu touristischen Zwecken.

- Im Einzelhandel und im öffentlichen Personenverkehr bleiben die Vorgaben zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bestehen, da hier die 3G-Regel nicht greift.

In der Schule soll die Maskenpflicht bis mindestens nach den Herbstferien bestehen bleiben. Grund dafür ist das abweichende Testkonzept. In der Schule wird zweimal die Woche getestet, die 3 G-Regel sieht vor, dass ein Test nicht älter als 24 Stunden sein darf. Gleichzeitig seien Kinder unter 12 Jahren und auch Schülerinnen und Schüler zwischen 12 und 17 Jahren noch nicht ausreichend geimpft.

Minderjährige Schülerinnen und Schüler, die anhand einer Bescheinigung der Schule nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig zweimal die Woche getestet werden, benötigen auch weiterhin keinen zusätzlichen Testnachweis.

In Beherbergungsbetrieben wie Hotels und Pensionen bleiben bei Anreise die 3-G-Regel und die Pflicht zur Angabe von Kontaktdaten bestehen. Allerdings entfällt für Nicht-Geimpfte die Verpflichtung, nach 72 Stunden erneut ein negatives Testergebnis vorzulegen.


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